Italien
Geschichte
Die Geschichte Italiens ist sehr vielseitig und interessant. Auch wenn Italien weitgehend als geografische Einheit und vom Wasser umspülte Apenninhalbinsel erscheint, stellt sich seine historische Vergangenheit keineswegs so einheitlich dar. Jede Stadt, jede Provinz, jede Insel hat ihre eigene Geschichte.
Es waren die Griechen und Etrusker, die nach der Völkerwanderung um 1'000 v. Chr. als erste die Kultur und Geschichte Italiens nachhaltig prägten. Im 8. Jahrhundert v. Chr. kamen die Griechen auf der Suche nach Ackerland und gründeten ihre ersten Kolonien. Im Süden Italiens sind die sichtbarsten Spuren der Besiedlungen zu finden. Während der Zeit bis zum 4. Jahrhundert v. Chr. entstanden über 40 griechische Kolonialstädte.
Im Zuge der Völkerwanderung gelangten die Etrusker nach Italien. Als hochentwickeltes Volk wurden sie im Norden Latiums, in der Toskana und der Poebene sesshaft. Aber auch zahlreiche weitere Stämme lebten damals in Italien. Im Laufe des 4. und 3. Jahrhunderts v. Chr. unterwarf Rom ganz Italien und schickte sich an, ein gewaltiges Imperium im Mittelmeerraum, in Kleinasien und Europa aufzubauen. Der Untergang des Römischen Imperiums dauerte Jahrhunderte. Imposante Bauten zeugen noch heute vom Repräsentationswillen dieser einstigen Weltmacht. Zu ihnen zählen das Kolosseum, das 80 n. Chr. mit 100 Tage dauernden Kampfspielen eingeweiht wurde, die gigantische Hadriansvilla bei Tivoli oder die Arena in Verona mit ihren 22'000 Plätzen.
| Italien auf einen Blick | |
|---|---|
| Hauptstadt: | Rom |
| Staatsform: | Parlamentarische Republik |
| Fläche: | 301'388 km² |
| Einwohner: | 60'626'500 |
| Nationalfeiertag: | 02.06. |
| Gründung: | 1861 |
| Oberhaupt: | Präsident Giorgio Napolitano |
| Währung: | EUR |






